Hier spielt eine Viererbande mit lobenswerter Schnodderigkeit elf wunderbare Nummern zwischen schlabberigem LoFi-Geschrammel, Garage-Punk und Powerpop. Das alles mit sehr eingängigem, zwingendem Songwriting sowie sehr hoher Melodienquote.
C.A.C.C. müssen sich allerdings darauf einstellen, dass in Rezensionen öfter der Name BLACK LIPS gedroppt wird. Das ist als Kompliment im besten Sinne zu verstehen, doch eigentlich ist das, was die Kasseler hier eingespielt haben, deutlich poppiger, wirkt wesentlich entspannter als vieles, was die „Rüpelrocker“ aus Atlanta, GA in der letzten Zeit rausgebracht haben.
Zugegebenermaßen legen C.A.C.C. mit dem Opener „Apricot“ die Messlatte ziemlich hoch, die swingende Soulpunk-Nummer erinnert mit dem Einsatz der Tröten zum Ende hin beinahe an die SAINTS zur „Eternally Yours“-Ära.
(Review `Regular Vanilla`Ox 2019)